Lars Werner, geboren 1988 in Dresden, studierte Medienkunst in Leipzig sowie Szenisches Schreiben in Berlin. Seit 2018 arbeitet er als freischaffender Autor in den Bereichen Radio, Theater und Belletristik. Sein Debütroman Zwischen den Dörfern auf hundert erschien 2023 bei Albino. Darin erzählt Werner die Geschichte des jungen Punks Benni, der im Dresden des Jahres 2006 die Schattenseiten der nationalen Begeisterungsstürme zur Fußball-WM in Deutschland erlebt. Wenn im Rahmen der WM 2026 erneut das große Fahnenschwenken losbricht, wirkt das Buch wie ein Aufruf zur kritischen Distanz. Oder wie es Text + Analyse in einer Kritik ausdrückte: „Sein Roman erzählt, ohne ins Soziologische abzudriften, von den Folgen des fahnenschwenkenden ‚Party-Patriotismus‘ und der Solidarität, mit der Benny und seine Freund*innen dagegenhalten.“ Weiterhin sind Werners Arbeiten in diesem Jahr u. a. im Theater Göttingen (Gewalt erben) und am Staatstheater Wiesbaden (Das Ende des Westens) zu erleben. Die Hörspielfassung von Das Ende des Westens, bei der er selbst Regie führte, ist in der ARD Audiothek abrufbar. Lars Werner lebt in Berlin.


















